Honda hat seinen mittelgroßen SUV Passport für 2026 überarbeitet und damit eine wesentliche Schwäche der Vorgängergeneration behoben: die optische Attraktivität. Während das Vorgängermodell zuverlässig und praktisch war, fehlte ihm der robuste Charakter, den Käufer heute erwarten. Der aktualisierte Passport, insbesondere in der TrailSport-Ausstattung, zielt darauf ab, dieses Problem zu beheben, indem er neben einem aggressiveren Design auch eine verbesserte Geländetauglichkeit bietet.
Das Bedürfnis nach einer Auffrischung
Der Passport wurde immer wieder für seine Funktionalität und Zuverlässigkeit gelobt und schaffte es sogar auf die 10Best-Liste von Car and Driver’s. Doch trotz solider Leistung fühlte sich die Vorgängergeneration langweilig an. Honda erkannte dies und reagierte mit einem mutigeren Äußeren, einer verbesserten Federung und einem serienmäßigen Allradantrieb in der gesamten Modellpalette. Die Änderungen sind bedeutend genug, um einen zweiten Langzeittest zu rechtfertigen, bei dem Car and Driver einen 2026 TrailSport Elite einer zermürbenden 40.000-Meilen-Bewertung unterzieht.
TrailSport Elite: Für Abenteuer gerüstet
Das Testfahrzeug ist ein TrailSport Elite, eine Ausstattungsvariante für Offroad-Enthusiasten. Es ist serienmäßig mit Unterfahrschutz, einer auf den Offroad-Einsatz abgestimmten Federung, einer Torque-Vectoring-Hinterachse, robusten Bergungspunkten und Geländereifen ausgestattet. Diese Eigenschaften bedeuten, dass der Passport mehr als nur asphaltierte Straßen bewältigt. Der TrailSport Elite bietet außerdem Luxusartikel wie beheizte und belüftete Ledersitze, ein Panorama-Schiebedach und ein erstklassiges Bose-Audiosystem. Der Gesamtpreis beträgt 54.355 $.
Leistung und Handhabung
Unter der Haube verfügt der Passport über einen 285 PS starken 3,5-Liter-V6-Motor gepaart mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe. Während der Motor leicht verbessert wurde, führt das zusätzliche Gewicht des neuen Modells zu einer langsameren Beschleunigung. Tests ergaben eine Zeit von 0 auf 60 Meilen pro Stunde von 7,1 Sekunden, langsamer als frühere Generationen, aber immer noch konkurrenzfähig mit Konkurrenten wie dem Toyota 4Runner und dem Subaru Outback.
Allerdings hat sich die Handhabung verbessert. Dank größerer Reifen und verbesserter Federung erreicht der Passport jetzt einen Seitengriff von 0,84 g. Auch die Bremsleistung ist etwas besser, sodass zum Anhalten aus 70 Meilen pro Stunde 177 Fuß erforderlich sind. Diese Verbesserungen lassen darauf schließen, dass Honda sich auf die Verfeinerung des Fahrerlebnisses konzentriert hat und nicht nur auf kosmetische Änderungen.
Innenraum und Praktikabilität
Im Inneren glänzt der Passport mit einer geräumigen Kabine und reichlich Laderaum. Die Redakteure loben den komfortablen Fahrkomfort und den gut ausgestatteten Innenraum, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem praktischen Eindruck der Vorgängergeneration. Das neue Design ist eine willkommene Abwechslung und verwandelt den Passport von einer langweiligen Option in eine, die in seinem Segment herausragt.
Der Weg in die Zukunft
Nach nur drei Monaten und 3.333 Meilen sind die ersten Aussichten positiv. Die Mischung aus Komfort, Leistungsfähigkeit und Praktikabilität des Passport findet bereits großen Anklang bei den Mitarbeitern von Car and Driver. Mit Beginn des Winters wird das Fahrzeug anspruchsvolleren Bedingungen ausgesetzt sein, darunter Schneestürme und vereiste Straßen. Das Team plant, seine Leistung über die nächsten 10.000 Meilen zu verfolgen und Aktualisierungen zur Zuverlässigkeit, zum Kraftstoffverbrauch (derzeit durchschnittlich 21 mpg) und zu allen auftretenden Problemen bereitzustellen.
Der Honda Passport TrailSport 2026 stellt einen bedeutenden Fortschritt für das Modell dar, indem er frühere Kritikpunkte berücksichtigt und gleichzeitig auf seinen Stärken aufbaut. Der Langzeittest wird zeigen, ob sich diese Verbesserungen in dauerhafter Haltbarkeit und realer Leistung niederschlagen.






















