Volkswagen bestätigt die Zukunft für leistungsstarke Benzin-Schrägheckmodelle

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Volkswagen hat trotz des wachsenden Drucks zur Elektrifizierung weiterhin Unterstützung für seine legendären benzinbetriebenen Hot Hatches zugesagt, darunter den Golf GTI und den Golf R. Die Zusage erfolgt, da viele Konkurrenten – darunter Renault, Peugeot, Honda und Suzuki – ihre leistungsorientierten Benzinmodelle aufgrund immer strengerer europäischer Abgasnormen eingestellt haben.

Warum das wichtig ist

Das Überleben dieser Fahrzeuge ist ein Gewinn für Enthusiasten, die traditionelle Verbrennungsmotoren bevorzugen. Seit Jahrzehnten sind diese Autos der Maßstab für erschwingliche, erschwingliche Leistung, und ihr Fehlen würde eine Marktlücke hinterlassen. Die Entscheidung unterstreicht auch die Erkenntnis von Volkswagen, dass ein erheblicher Kundenstamm diese Fahrzeuge immer noch wünscht, auch wenn die Branche auf elektrische Alternativen umsteigt.

Golf GTI und R bleiben bestehen

Laut Sebastian Willmann, Leiter der Fahrwerksentwicklung bei VW, bleiben Benzin-Hot-Hatches Teil des Portfolios des Unternehmens. Der Golf R könnte sogar eine Leistungssteigerung erfahren und sich möglicherweise der 400-PS-Marke nähern, die derzeit von Konkurrenten wie dem Mercedes-AMG A45 S und dem Audi RS3 gehalten wird. Dies deutet darauf hin, dass Volkswagen diese Modelle nicht nur beibehält, sondern auch über Upgrades nachdenkt, um sie wettbewerbsfähig zu halten.

Elektrische Alternativen am Horizont

Während Benzinmodelle vorerst sicher sind, bereitet Volkswagen auch elektrische Alternativen vor. Ein Ausweis. Der Polo GTI mit 223 PS soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Ein vollelektrischer Golf der neunten Generation befindet sich in der Entwicklung, seine Markteinführung wurde jedoch auf 2029 verschoben. Dieser schrittweise Ansatz ermöglicht es VW, sowohl auf traditionelle als auch auf neue Verbraucherpräferenzen einzugehen.

Die Zukunft des EA888-Motors

Um die Euro-7-Vorschriften einzuhalten, muss Volkswagen seinen EA888-Motor aktualisieren. Die neueste Version, der EA888 Evo5, wurde bereits in China veröffentlicht und wird bald im Atlas der nächsten Generation (Teramont Pro) verfügbar sein. Bei diesem Motor gab es in der Vergangenheit Probleme mit der Zuverlässigkeit, doch VW hat diese Berichten zufolge in der dritten Generation behoben.

Eine verpasste Chance: Schaltgetriebe

Trotz des Bekenntnisses zu Benzinmodellen verzichtet Volkswagen beim Golf GTI und R auf Schaltgetriebe und setzt stattdessen auf Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Während niedrigere Golf-Ausstattungen in Europa immer noch einen Schaltknüppel bieten, sind die Leistungsvarianten nur mit DSG ausgestattet, was einige Enthusiasten, die Wert auf das traditionelle Fahrerlebnis legen, enttäuscht.

**Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung von Volkswagen, seine benzinbetriebenen Hot Hatches beizubehalten, ein pragmatischer Schritt ist, der sowohl den Anforderungen der Emissionsvorschriften als auch der anhaltenden Attraktivität dieser Fahrzeuge Rechnung trägt. Das Unternehmen bringt Tradition mit Innovation in Einklang und stellt sicher, dass Enthusiasten Optionen haben, während sie sich gleichzeitig auf eine zunehmend elektrifizierte Zukunft vorbereiten.