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Neuwagenpreise erreichen Rekordhöhen, da die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sinkt

Neuwagenpreise erreichen Rekordhöhen, da die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sinkt

Trotz eines starken Rückgangs bei den Verkäufen von Elektrofahrzeugen (EV) erreichten die Neuwagenpreise in den Vereinigten Staaten im Januar ein Allzeithoch, wobei der durchschnittliche Transaktionspreis 49.191 USD erreichte. Das bedeutet, dass Verbraucher mittlerweile routinemäßig über 50.000 US-Dollar für ein neues Fahrzeug zahlen, eine Zahl, die sich in den letzten Jahren zunehmend normalisiert hat. Das Paradoxe ist, dass Elektrofahrzeuge zwar immer beliebter werden, die Gesamtpreise für Autos jedoch weiter steigen.

Der Preisanstieg: Ein Rekordtrend

Den Daten von Kelley Blue Book (KBB) zufolge liegt der durchschnittliche empfohlene Verkaufspreis (UVP) des Herstellers ebenfalls den zehnten Monat in Folge erhöht bei 51.288 $. Während die Preise seit Dezember einen leichten saisonalen Rückgang verzeichneten, ist dies laut Branchenanalysten von Cox Automotive typisch, da der Verkauf von Luxusfahrzeugen zum Jahresende tendenziell dominiert. Das Kernproblem ist keine vorübergehende Fluktuation; Es handelt sich um einen anhaltenden Aufwärtstrend bei den Automobilkosten.

Das ist wichtig, weil es auf einen grundlegenden Wandel auf dem Markt hinweist: Die Erschwinglichkeit sinkt und die Autohersteller geben Gewinnmargen Vorrang vor erschwinglichen Preisen. Der Mangel an echten Einstiegsfahrzeugen verstärkt dies und treibt die Anforderungen für alle Segmente nach oben.

Anreize schrumpfen, Luxusmodelle gedeihen

Die Autohersteller nehmen ihre Anreize zurück, und die Käufer tragen nun einen größeren Anteil an den hohen Preisen. Anreize machen nur 6,5 % der Transaktionspreise aus, ein Rückgang gegenüber Ende letzten Jahres, was bedeutet, dass weniger Rabatte verfügbar sind. Luxusmodelle und Full-Size-Pickups erhalten die großzügigsten Angebote, während erschwinglichere Segmente wie Kompaktwagen weitgehend nicht unterstützt werden.

Die Situation wird durch das Verschwinden wirklich erschwinglicher Autos noch komplizierter. Da Modelle wie der Mitsubishi Mirage eingestellt werden und der Nissan Versa aus dem Bestand verschwindet, ist der Neuwagen unter 20.000 US-Dollar auf dem US-Markt praktisch ausgestorben. Unterdessen dominieren weiterhin vollwertige Pickups, die im fünften Monat in Folge durchschnittlich über 70.000 US-Dollar kosten.

EV-Verkäufe im freien Fall

Der auffälligste Kontrast ist der dramatische Rückgang der Elektrofahrzeugverkäufe. Trotz leicht niedrigerer Preise (durchschnittlich 55.700 USD ) brachen die Elektrofahrzeugverkäufe im Jahresvergleich um fast 30 % ein, wobei im Januar nur 66.000 Einheiten verkauft wurden. Auf Tesla entfielen etwa 60 % dieser Verkäufe.

Der Rückgang ist auf den Verlust von Bundessteuergutschriften im Oktober zurückzuführen, der die Nachfrage erheblich beeinträchtigte. Selbst mit reduzierten Anreizen liegen die Angebote für Elektrofahrzeuge immer noch über dem Branchendurchschnitt, dennoch meiden Käufer sie immer noch. Dies wirft Fragen hinsichtlich der langfristigen Machbarkeit der Einführung von Elektrofahrzeugen ohne erhebliche staatliche Unterstützung oder weitere Preissenkungen auf.

Der anhaltende Anstieg der Neuwagenpreise in Verbindung mit dem Einbruch der Elektrofahrzeugverkäufe verdeutlicht einen Markt, in dem die Erschwinglichkeit abnimmt und sich die Präferenzen der Verbraucher verändern. Die Autohersteller legen eindeutig Wert auf Rentabilität, was dazu führt, dass viele Käufer preislich vom Neuwagenmarkt ausgeschlossen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die aktuelle Automobillandschaft von rekordhohen Preisen, sinkenden Anreizen und einem rückläufigen Markt für Elektrofahrzeuge geprägt ist. Diese Trends deuten auf einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise hin, wie Autos gekauft und verkauft werden, wobei die Erschwinglichkeit für viele amerikanische Verbraucher immer unerschwinglicher wird.

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