Subaru betrachtet den Hybrid-Outback als elektrischen Trailseeker-Ansatz

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Subaru betrachtet den Hybrid-Outback als elektrischen Trailseeker-Ansatz

Subaru Australia diskutiert aktiv mit seiner Muttergesellschaft über die Möglichkeit eines Hybrid-Outback-Modells, hat jedoch derzeit keine konkreten Pläne für eine vollelektrische Version. Scott Lawrence, General Manager von Subaru Australia, bestätigte, dass die Hybridisierung „im Gespräch“ sei, und signalisierte damit einen umfassenderen Vorstoß zur Elektrifizierung der Produktpalette der Marke.

Hybride Expansionspläne

Während das raue Outback Wilderness weiterhin Priorität hat, erwägt Subaru Optionen zur Erweiterung der Hybridverfügbarkeit über den Forester hinaus, der kürzlich eine von Toyota stammende „Strong Hybrid“-Variante erhalten hat. Der Crosstrek und der Impreza sind jetzt Schwerpunkte der Hybridentwicklung, wobei der Crosstrek in Japan bereits eine Hybridoption erhält.

Dem Impreza fehlt insbesondere der in Überseemärkten erhältliche 48-V-Hybrid, was die Vorfreude auf eine umfassendere Elektrifizierung noch verstärkt. Die Sportmodelle von Subaru – BRZ und WRX – sind nicht für Hybridoptionen vorgesehen, weshalb sich die Bemühungen weiter auf das Kompaktsegment konzentrieren.

Elektrischer Trailseeker soll 2026 auf den Markt kommen

Neben den Hybrid-Überlegungen bereitet Subaru die Einführung des vollelektrischen Trailseeker in Australien im zweiten Quartal 2026 vor. Dieses Modell, das in seinen Abmessungen dem Benzin-Outback ähnelt, ist im Wesentlichen ein umbenannter Toyota bZ4X Touring, der in Europa als E-Outback vermarktet wird.

Der Trailseeker verfügt über ein 280-kW-Doppelmotorsystem, das in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt – was ihn zum schnellsten Straßenauto macht, das Subaru jemals produziert hat. Im Gegensatz dazu liefert der aktuelle Outback mit Turbolader 194 kW ohne veröffentlichte Beschleunigungszeit. Der Preis für den Trailseeker wird voraussichtlich sowohl den Outback Wilderness (ab 59.690 $) als auch den Solterra (63.990 $) übertreffen.

Das Gesamtbild

Der Ansatz von Subaru spiegelt einen breiteren Branchentrend zur Hybridisierung als Brücke zur vollständigen Elektrifizierung wider. Das Vertrauen des Unternehmens in die Hybridtechnologie von Toyota unterstreicht die strategischen Partnerschaften, die die Automobillandschaft prägen. Die Verzögerung bei der Einführung hybrider Optionen auf allen Märkten, wie etwa dem australischen Impreza, verdeutlicht die Komplexität globaler Rollout-Strategien.

Der aktuelle Ansatz von Subaru lässt darauf schließen, dass das Unternehmen die Marktnachfrage, technologische Partnerschaften und langfristige Elektrifizierungsziele sorgfältig abwägt.

Das Unternehmen bereitet sich offensichtlich auf eine Zukunft vor, in der elektrifizierte Optionen immer mehr in den Mittelpunkt seines Angebots rücken. Allerdings geschieht dies schrittweise und priorisiert Schlüsselmodelle und Märkte für die anfängliche Expansion.