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Omoda 7 (2026) Bewertung: Geräumiger PHEV, aber das Fahrerlebnis ist nicht auf Hochglanz

Der Omoda 7, das neueste Plug-in-Hybrid-SUV der Submarke des chinesischen Autoherstellers Chery, betritt einen überfüllten Markt mit einer überzeugenden Mischung aus Platzangebot, Technologie und wettbewerbsfähigen Preisen. Obwohl es wichtige Komponenten mit dem erfolgreichen Jaecoo 7 teilt, mangelt es dem Omoda 7 an Fahrdynamik, sodass er nicht wirklich hervorstechen kann.

Neuer Player in einem wachsenden Segment

Omoda ist eine von vier Marken unter dem Dach von Chery Auto, die in Großbritannien um Käufer von Hybrid-SUVs konkurrieren. Der Omoda 7 schließt sich dem Jaecoo 7, Chery Tiggo 7 und Lepas an, die alle um Aufmerksamkeit wetteifern. Dieser überfüllte interne Wettbewerb macht es Omoda schwer, eine einzigartige Identität zu definieren.

Die erste Markteinführung des Omoda 7 verfügt über das gleiche „Super-Hybrid-System“ wie der Jaecoo 7: einen 1,5-Liter-Benzinmotor gepaart mit einer 18,3-kWh-Batterie. Eine reine Benzinversion wird später erscheinen, aber der PHEV ist der erste auf dem Markt, der bei 32.000 £ in der Basisausstattung und 35.000 £ in der getesteten Noble-Ausstattung beginnt.

Wettbewerbsmerkmale, steriler Innenraum

Für den Preis bietet das Omoda 7 eine großzügige Ausstattungsliste: isoliertes „Silent Glass“, ein beheiztes Lenkrad, Kunstledersitze, ein 540-Grad-Kamerasystem und ein gekühltes kabelloses Ladegerät. Die Noble-Ausstattung umfasst ein Panorama-Schiebedach, ein Sony-Soundsystem und belüftete Vordersitze.

Das Innendesign wirkt jedoch klinisch. Die Designer von Omoda verzichteten bewusst auf eine „Las-Vegas-Show“-Ästhetik und führten zu einer schlichten, nur in Schwarz gehaltenen Kabine. Die Klimaanlage umfasst ein Duftsystem, zukünftige Anpassungsmöglichkeiten bleiben jedoch ungewiss. Trotz gut montierter Oberflächen waren schon bei geringer Laufleistung einige Rasselgeräusche spürbar.

Infotainment und Praktikabilität

Der 15,6-Zoll-Touchscreen ist reaktionsschnell, aber übermäßig komplex und verfügt über zahlreiche Untermenüs. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten behält Omoda die physischen Bedienelemente für wesentliche Funktionen wie das Panorama-Schiebedach.

Der Platz ist eine große Stärke. Der Omoda 7 verfügt über einen geräumigen Innenraum mit viel Kopffreiheit und großzügigem Stauraum. Der 590-Liter-Kofferraum ist deutlich größer als beim Jaecoo 7 und MINI Countryman, allerdings fehlt dem Plug-in-Hybrid aufgrund des Batteriesystems ein beweglicher Boden.

Fahrerlebnis: Komfort statt Engagement

Der Omoda 7 fährt sich ähnlich wie seine Geschwister Jaecoo und Chery. Mit einer Leistung von 201 PS und einem Leergewicht von 1.870 kg ist es nicht träge, aber es mangelt ihm an Dynamik. Der Elektromotor sorgt zunächst für Drehmoment, die anhaltende Beschleunigung fühlt sich jedoch anstrengend an.

Beim Fahrverhalten steht der Komfort im Vordergrund, die Lenkung ist jedoch in allen Modi leichtgängig und in Kurven ist ein Wanken der Karosserie spürbar. Die Gasannahme ist zu empfindlich, was ein reibungsloses Fahren schwierig macht. Die Verfeinerung ist gut, mit effektiver Geräuschisolierung.

Elektrische Reichweite und Garantie

Der Omoda 7 PHEV hält sein Versprechen hinsichtlich der elektrischen Reichweite und erreicht nahezu die behaupteten 56 Meilen. Die Ladeleistung von 40 kW ermöglicht ein schnelles Aufladen mit 10–80 % in etwa 20 Minuten.

Omoda bietet eine umfassende Garantie: sieben Jahre oder 100.000 Meilen (keine Kilometerbegrenzung in den ersten drei Jahren), zusätzlich acht Jahre/100.000 Meilen Garantie auf die Batterie.

Fazit: Das Omoda 7 bietet ein überzeugendes Paket für Käufer, bei denen Platz, Funktionen und Wert im Vordergrund stehen. Seine uninspirierte Fahrdynamik und sein steriler Innenraum verhindern jedoch, dass er eine herausragende Option auf dem umkämpften PHEV-SUV-Markt darstellt.

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