Britische Autofahrer müssen im April mit höheren Kfz-Steuern und Kraftstoffkosten rechnen

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Autofahrer im Vereinigten Königreich müssen sich auf höhere Kosten einstellen, da die Kfz-Steuer (Vehicle Excise Duty, VED), allgemein als „Kfz-Steuer“ bekannt, parallel zu den steigenden Kraftstoffpreisen steigt. Die Änderungen, die im April in Kraft treten, werden den Fahrzeugbesitz finanziell zusätzlich belasten, insbesondere für diejenigen mit neueren oder hochwertigen Autos.

Erhöhung der Kfz-Steuer: Was Autofahrer wissen müssen

Die jährliche Standard-Kfz-Steuer für Autos, die nach dem 1. April 2017 zugelassen wurden, wird von 195 £ auf 200 £ erhöht, was einem inflationsbedingten Anstieg von 2,5 % entspricht. Obwohl dies leicht unter dem aktuellen Einzelhandelspreisindex (3,2 %) liegt, sind die Auswirkungen für viele Treiber immer noch erheblich.

Größere Erhöhungen betreffen Besitzer teurer Fahrzeuge. Der „Expensive Car Supplement“ (ECS), der für Autos mit einem Listenpreis über 40.000 £ gilt, steigt jährlich von 425 £ auf 440 £. Dieser Zuschlag ist zusätzlich zum Standard-VED-Tarif für die ersten fünf Jahre des Besitzes zu zahlen.

Für Käufer von Elektrofahrzeugen (EV) gibt es jedoch eine kleine Erleichterung: Der Schwellenwert für das ECS wurde auf 50.000 £ angehoben, was bedeutet, dass für mehr Elektrofahrzeuge die zusätzliche Gebühr entfällt. Diese Änderung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Elektrofahrzeuge bereits zum zweiten Mal der normalen Kfz-Steuer unterliegen, was eine Abkehr von früheren Befreiungen signalisiert.

Zukünftige Kosten: Pay-per-Mile-Steuer droht

Mit Blick auf die Zukunft müssen Autofahrer mit einer weiteren potenziellen Belastung rechnen: einer für 2028 geplanten Pay-per-Meile-Steuer. Diese könnte sich für Fahrer von Elektrofahrzeugen auf 3 Pence pro Meile zusätzlich zu ihren üblichen VED-Zahlungen belaufen.

Steigende Treibstoffkosten erhöhen die Belastung

Der Druck auf Autofahrer beschränkt sich nicht nur auf die Kfz-Steuer. Die Benzinpreise sind in den letzten Wochen bereits stark gestiegen und stiegen zwischen Ende Februar und Mitte März von etwa 132 Pence pro Liter auf 142 Pence pro Liter. Dies entspricht einem Aufpreis von 5,50 £ pro Tankfüllung für ein durchschnittliches Familienauto mit einem 55-Liter-Tank.

Die mögliche Wiedereinführung einer vorübergehend ausgesetzten Senkung der Kraftstoffsteuer um 5 Pence könnte die Preise an der Zapfsäule weiter in die Höhe treiben, obwohl die Regierung behauptet, dass dieser Plan aufgrund der globalen Instabilität derzeit überprüft wird.

Warum das wichtig ist

Diese steigenden Kosten kommen zu einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten bereits hoch sind. Der kombinierte Effekt der steigenden Kfz-Steuer, der Kraftstoffpreise und der drohenden Pay-per-Meile-Steuer wird sich überproportional auf Autofahrer auswirken, insbesondere auf diejenigen, die beruflich oder für wichtige Fahrten auf Fahrzeuge angewiesen sind.

Diese politischen Änderungen signalisieren einen breiteren Trend hin zu einer Erhöhung der Besteuerung des Fahrzeugbesitzes, möglicherweise weil Regierungen Einnahmen zur Finanzierung von Infrastruktur- oder Umweltinitiativen anstreben. Die steigenden Kosten werden wahrscheinlich einige Autofahrer dazu zwingen, ihre Fahrzeugwahl zu überdenken oder ihre Fahrfrequenz zu reduzieren.

Letztendlich verdeutlichen die Änderungen die finanziellen Herausforderungen, mit denen Autofahrer im Vereinigten Königreich konfrontiert sind, und es ist keine unmittelbare Linderung in Sicht.