Können Sie einen Gebrauchtwagen zurückgeben? Die harte Wahrheit über „Ist“-Verkäufe und Zitronengesetze

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Lassen Sie uns den Lärm durchbrechen. Wenn Sie ein Gebrauchtfahrzeug kaufen, ist der Verkauf standardmäßig endgültig. Sofern Sie nicht über bestimmte Unterlagen verfügen, können Sie das Auto wahrscheinlich nicht zurückgeben. Es klingt hart, ist aber der Standard.

Wenn Sie von einem privaten Verkäufer kaufen, wird die Transaktion fast immer so wie sie ist verkauft. Möglicherweise sehen Sie diesen Satz in einer Craigslist-Anzeige oder auf einem Fensteraufkleber eines Händlers, aber seine rechtliche Bedeutung bleibt gleich, unabhängig davon, ob er gedruckt wird oder nicht. Mit Ihrer Unterschrift übernehmen Sie das Fahrzeug im aktuellen Zustand. Du gehst ein Risiko ein. Vielleicht ist die Übertragung in Ordnung. Vielleicht explodiert es in drei Tagen. Dieses Risiko liegt bei Ihnen.

Händler bieten manchmal einen anderen Weg an. Manche gewähren eine Gewährleistung oder eine Garantie. Aber Sie müssen wachsam sein. Glauben Sie ihnen nicht beim Wort. Holen Sie sich die Bedingungen schriftlich. Wenn es nicht auf dem Papier steht, existiert es nicht.

Warum Lemon-Gesetze Gebrauchtwagenkäufer selten schützen

Neuwagenkäufer haben ein Sicherheitsnetz. In den meisten Bundesstaaten gibt es Zitronengesetze, um Verbraucher zu schützen, die brandneue Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln kaufen. Wenn ein Auto nach einer angemessenen Anzahl von Versuchen nicht repariert werden kann, muss der Hersteller oder Händler es zurückkaufen. Es handelt sich um ein leistungsstarkes Werkzeug, das dafür sorgen soll, dass ein neues Fahrzeug nicht kaputt zurückbleibt.

Dieser Schutz verschwindet weitgehend, sobald das Auto benutzt wird.

Warum? Denn von Neuwagen wird erwartet, dass sie einwandfrei sind. Es wird erwartet, dass Gebrauchtwagen zum Einsatz kommen. Sie nutzen sich ab. Das Gesetz geht davon aus, dass Fehlfunktionen bei einem Gebrauchtwagen auf Alter und Laufleistung zurückzuführen sind und nicht auf Konstruktionsfehler oder Montagefehler.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Eine Handvoll Staaten haben Gebrauchtwagen-Zitronengesetze erlassen. Andere bieten begrenzten Schutz für Gebrauchtfahrzeuge an, aber das ist die Minderheit. Wenn Sie in einem Staat einkaufen, in dem es keine besonderen Gesetze gibt, sind Sie weitgehend auf sich allein gestellt. Die hohen Kosten für Neuwagen spiegeln zum Teil diesen hohen regulatorischen Aufwand und die von den Herstellern geforderte Garantieabdeckung wider.

Der Mythos der Bedenkzeit

Manche Käufer gehen von der falschen Annahme aus, dass sie nur ein paar Tage Zeit haben, um ihre Meinung zu ändern. Sie hören von einer „Bedenkzeit“ und gehen davon aus, dass diese für sie gilt.

Normalerweise ist das nicht der Fall.

Die Bedenkzeit ist ein spezifisches Rechtskonzept, das für bestimmte Verkaufssituationen mit hohem Druck gilt, wie z. B. Haus-zu-Haus-Verkäufe oder Timeshare-Verkäufe. Sie gilt im Allgemeinen nicht für den Kauf von Neu- oder Gebrauchtwagen. Sie können nicht einfach eine Woche lang ein gebrauchtes Auto fahren, feststellen, dass Ihnen der Geruch der Polsterung nicht gefällt, und es zurückgeben. Das Gesetz stützt die Reue des Käufers in diesem Zusammenhang nicht.

Erweiterte Garantien: Schutz, kein Rückgaberecht

Wenn Sie einen Gebrauchtwagen bei einem Händler kaufen, erhalten Sie eine erweiterte Herstellergarantie oder eine Aftermarket-Garantie. Diese sind teuer. Sie sind auch keine Wundermittel.

Während diese Verträge Sie vor katastrophalen Reparaturrechnungen bewahren können, fungieren sie selten als Rückgaberecht. Wenn der Motor ausfällt, zahlt die Garantie möglicherweise für den neuen Motor. Es ist nicht möglich, dass Sie die Schlüssel zurückgeben und den vollen Kaufpreis erhalten. Sie bleiben immer noch am Fahrzeug hängen, auch wenn es sich um einen rollenden Briefbeschwerer handelt.

Die Betrugsausnahme

Es gibt ein Szenario, in dem Sie möglicherweise Ihr Geld zurückbekommen. Es ist selten, aber es existiert.

Wenn ein Verkäufer Betrug begeht, verändert sich die Rechtslandschaft. Stellen Sie sich Folgendes vor: Das Auto wurde nach einem schweren Unfall von einer Versicherung geborgen. Der Verkäufer hat diese Tatsache irgendwie verschleiert und so verhindert, dass der Bergungstitel in den offiziellen Unterlagen erscheint. Wenn Sie diesen Betrug nachweisen können, können Sie das Fahrzeug möglicherweise auf legalem Weg zurückgeben.

Dabei handelt es sich nicht um einen defekten Anlasser oder eine gesprungene Windschutzscheibe. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Lüge über die Geschichte des Autos. Erwarten Sie nicht, dass dies einfach ist. Es erfordert Beweise, rechtliche Navigation und einen erheblichen Aufwand. Für den Durchschnittskäufer handelt es sich eher um einen theoretischen als um einen praktischen Schutz.

Das Fazit

Sofern Sie nicht in einem Staat mit speziellem Gebrauchtwagenschutz leben oder eine erweiterte Garantie mit Geld-zurück-Garantie erworben haben, sind Sie in der Regel auf der Strecke. Sobald Sie den Parkplatz verlassen, liegt die Verantwortung für die Maschine bei Ihnen.

Deshalb ist die Besichtigung vor dem Kauf kein Luxus. Es ist eine Notwendigkeit. Sie kaufen eine Maschine, die bereits ein Leben gelebt hat. Sie wetten, dass seine Zukunft nicht schlechter sein wird als seine Vergangenheit. Wenn Sie diese Wette nicht überprüfen, bevor Sie das Geld ausgeben,