Dongfeng-Elektrofahrzeuge werden Peugeot sein – aber nur für den Moment

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Echte Peugeots.

Das ist es, was Alain Favey Ihnen vermitteln möchte. Der CEO besteht darauf, dass diese beiden neuen Flaggschiffe, obwohl sie auf Dongfeng-Plattformen mit chinesischen Antrieben basieren, die DNA der Marke tragen werden.

Seien Sie aber noch nicht aufgeregt.

Die Europäer verstehen sie nicht.

Die reine China-Realität

Anfang dieses Jahres stellte Peugeot auf der Automesse in Peking Konzepte vor, die weniger wie französische Kompaktwagen, sondern eher wie Premium-Statement-Stücke aussehen.

Es gibt einen Kombi. Denken Sie an 508 Vibes. Dann gibt es einen SUV. Riesig. Größer als alles, was Peugeot derzeit über den Kanal verkauft.

Sie sind auffällig. Sie sind Premium. Und sie sind auf unserem Markt absolut nirgends zu finden.

Favey hat dies ausdrücklich bestätigt. Als man auf die Qualitätsstandards für europäische Käufer drängte, war die Antwort unverblümt.

„Es ist nicht geplant, diese Autos in Europa auf den Markt zu bringen – keines von beiden.“

Die Frage ist, ob sie den europäischen Erwartungen entsprechen? Es existiert nicht. Man kann nicht kaufen, was nicht zum Verkauf steht.

Kein Badge-Job

Ist es nur ein Rebranding?

Favey weist darauf zurück. Hart.

„Wir entwickeln die Autos mit Dongfenq“, sagte er. „Es ist eine Partnerschaft. Kein Umbenennen.“

Er behauptet, Peugeot trage 100 % Verantwortung für das Design. Von innen nach außen.

Die Logik folgt: Wenn französische Designer das Innen- und Außenerlebnis gestalten, handelt es sich um einen echten Peugeot. Zeitraum.

Ob es sich auf chinesischen Straßen im Vergleich zu französischen Autobahnen richtig anfühlt, ist eine andere Debatte. Aber Favey konzentriert sich zunächst darauf, Kunden außerhalb Europas zufriedenzustellen.

Diese Modelle sind groß, weil der chinesische Markt Größe will. Das ist genau richtig für diese Bevölkerungsgruppe. Für unsere Parkhäuser ist es nicht unbedingt das Richtige.

Zurück zu Stellantis

Was bekommen wir also?

Bis 2030 plant Peugeot sieben neue Elektrofahrzeuge. Aber diese werden auf Stellantis-Architekturen basieren, nicht auf chinesischen.

Das Lineup umfasst:

  • Ein E-208 der nächsten Generation
  • Das aktualisierte 308-Fließheck
  • Drei C-Segment-Modelle, direkt hier in Frankreich hergestellt

Es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln. Oder zumindest auf gruppeninterne Synergien.

Das Dongfeng-Duo bleibt im Osten. Wir warten weiter.