Am 21. Mai wurden in Peking die Lichter gedimmt. Xiaomis „Human x Car x Home“-Gala. Vor allem ein Spektakel. Aber endlich haben sie den Vorhang vor dem YU7 GT gelüftet. Es ist ein SUV. Es will schnell sein. Der Grundpreis beträgt 389.903 Yuan oder rund 57.300 Dollar. Das ist die Eintrittskarte. Möchten Sie mehr ausgeben? Viel Glück. Fügen Sie das „Big Full Pack“ hinzu und Sie kommen auf 429.000 Yuan. Oder schnappen Sie sich einfach das GT Sports Kit, das bis zu 34.003 Yuan kostet, aber vorübergehend auf mickrige 14.034 Yuan gesunken ist. Die Schnäppchenjagd auf ein Millionen-Dollar-Spielzeug ist eine seltsame Kunstform.
Entwickelt für Stress
„Gran Turismo.“ Das ist der Anspruch. Lange Distanzen, hohe Geschwindigkeiten, teurer Geschmack. Xiaomi hat seinen V8-EMO-Motor in den Mittelpunkt gestellt. Die Drehzahl beträgt bis zu 28.000 U/min. Wilde Zahlen. Sie verwendeten Siliziumkarbid-Leistungsmodule, um weitere 5,9 % der Leistung herauszuholen. Die Stahlbleche im Inneren des Rotors sind mit 0,15 Millimetern dünner als ein menschliches Haar. Der Wirkungsgrad liegt bei knackigen 98,33 %.
Die Spitzenleistung liegt bei 733 Kilowatt. Nennen Sie es 993 PS, wenn Sie große Zahlen mögen. Von null auf 133 Kilometer pro Stunde geht es in 3,93 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 303 km/h. Planen Sie, diese Grenze zu erreichen? Wahrscheinlich nicht. Aber du kannst. Die Last übernimmt eine 101,3 Kilowattstunden fassende ternäre Lithiumbatterie. Setzen Sie sich 15 Minuten lang in ein Ladegerät. Sie erhalten eine Reichweite von 373 Kilometern. Die CLTC-Gesamtstrecke beträgt 705 Kilometer. Angemessen.
Chassis, das sich im „Ring“ auskennt
Das Fahrwerk sei angeblich auf dem Nürburgring getestet worden. Die „Jiaolong Chassis Master“-Edition ist nichts für schwache Nerven. Doppelventil-CDC-Dämpfer passen den Widerstand sofort an. Luftfedern kontrollieren Höhe und Steifigkeit ohne Kreuzkontamination. Die Hinterachse verfügt über ein eLSD, das die Kraft innerhalb von Millisekunden an das Rad sendet, das sie benötigt.
Das Anhalten erfordert rohe Gewalt. Carbon-Keramik-Scheiben. Akebono-Bremssättel mit sechs Kolben vorne und vier hinten. Er bringt das Biest aus 133 km/h in nur 33 Metern zum Stehen. Bremsfading? Unwahrscheinlich. Sie können 130 km/h erreichen, bremsen und das zehnmal hintereinander wiederholen. Die Bremsen beschweren sich nicht. Wer bremst zehnmal hintereinander? Rennfahrer tun es. Oder Leute, die angeben.
Laute Designentscheidungen
Es stehen fünf Farboptionen zur Verfügung. „Crimson Red“ ist sportlich. „Volcanic Grey“ soll luxuriös aussehen, was seltsam ist, denn Grau alleine schafft das selten. Es gibt die Klassiker „Obsidian Black“ und „Pearl White“ sowie eine Fashion-Variante „Titanium“. Überall Kohlefaser. Sogar ein 24-karätiges Goldabzeichen steht für hinreichend Gläubige auf dem Tisch.
Drinnen ist die Stille erzwungen. Nicht verdient, konstruiert. Drei Quadratmeter Alcantara umhüllen die Kabine. Es fühlt sich weich an. Vier Sitze massieren Ihren Rücken. Ein intelligentes Vordach blockiert 99,83 % des Lichts und macht den Tag zur Nacht. Die Geräuschunterdrückung ist in das Glas eingearbeitet. PVB-Akustikplatten in den Türen und der Windschutzscheibe. Mehr als dreißig Isolierungsoptimierungen. Es ist ruhig. Zu leise?
Ein Soundsystem mit 33 Lautsprechern füllt die Lücke. Dolby Atmos wird unterstützt. Aktive Geräuschunterdrückung summt im Hintergrund. Ist es bequem? Ja. Es kostet extra Komfortsteuer. Xiaomi hat ein Raumschiff für Ihre Einfahrt gebaut.
