Unordnung ist hier das Risiko. Eigentlich fehlt es an Zusammenhalt. BYDs Premium-Ableger Denza fühlt sich derzeit wie eine Garage mit offenen Türen an. Sie haben einen kastenförmigen Geländewagen mit Leiterrahmen. Ein siebensitziger MPV, der wie ein Bus aussieht. Und ein Shooting Brake, der zu sehr versucht, schlank zu sein.
Es sieht weniger nach einer Automarke aus. Eher wie eine seltsame Sockenschublade.
Eine vereinte Familie? Kaum.
Sie brauchen ein Heldenmodell. Etwas, das den Fokus vom Chaos weg und auf etwas Scharfes lenkt. Betreten Sie den Denza Z. Es ist ein Sportwagen. Oder ein Supersportwagen? Vielleicht ein Grand Tourer mit Ego.
Die Zahlen erledigen die schwere Arbeit. 1584 PS.
Alles von Elektromotoren. Tatsächlich drei davon. Der angestrebte Preis liegt bei rund 173.000 £. Damit steht es im Fadenkreuz des angesehensten Sportwagenherstellers der Welt. Du kennst das. Porsche.
Denza weiß genau, was er tut. Bei der Entwicklung haben sie nicht auf den Taycan geachtet. Der Taycan ist eine Limousine im Sportwagen-Anzug. Der Z ist ein 4,8 Meter langer Zwei-plus-Zwei-Sitzer, der zum Strahlen bringt. Ein Halo-Auto, schlicht und einfach.
Elektrische Antriebsstränge. Manche Autofahrer schrecken davor zurück. Als würde man Meeresfrüchtesalat bei einem in der Augustsonne geparkten Lastwagen bestellen.
Aber für Denza gibt es keine andere Wahl. BYD stellt einige der besten Batterien und Motoren der Welt her. Sie bauen auch die Ladegeräte. Sie haben die Technologie. Sie müssen nur beweisen, dass sie es für etwas Schönes verwenden können.
Ist der Z eigentlich gut zu fahren? Das ist die Frage, nicht wahr? Die Spezifikationen sagen ja. Der Preis sagt ja. Die Markenverwirrung? Hängt immer noch da.
