Wie regeneratives Bremsen kinetische Energie in Hybridfahrzeugen erfasst

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Aerodynamik. Leichte Materialien. Reifen mit geringem Rollwiderstand. Dies sind die Hardware-Upgrades, die Hybridautos dabei helfen, Kraftstoff zu sparen. Aber da ist noch ein anderer Mechanismus im Spiel. Es stützt sich weniger auf technische Spezifikationen als vielmehr auf die grundlegende Physik. Sie werden langsamer und das Auto fängt die Energie auf.

Die meisten Verbrennungsmotoren verschwenden diese Energie. Hitze. Reibung. Lärm. Ein Hybrid fängt es ein.

Das dafür verantwortliche System ist das regenerative Bremsen. Es wandelt Bewegung in gespeicherte Elektrizität um. Das Ergebnis ist eine bessere Kilometerleistung. Das Prinzip ist einfach. Kinetische Energie ist die Energie der Bewegung. Räder drehen durch. Dieses Spinnen hat Kraft. Herkömmliche Bremsen geben diese Kraft als Wärme ab. Hybridsysteme retten es.

Die Physik des Anhaltens

Denken Sie an ein Standardauto. Du trittst aufs Pedal. Bremsbeläge werden an den Rotoren befestigt. Oder Bremsbacken drücken gegen Trommeln. Das Auto bleibt stehen. Die kinetische Energie der sich drehenden Räder wird in Wärme umgewandelt. Das ist es. Die Energie ist weg. In die Atmosphäre zerstreut. Nutzlos.

Hybride machen die Dinge anders.

Wenn Sie in einem Hybridfahrzeug den Fuß vom Gas nehmen, läuft der Elektromotor nicht einfach im Leerlauf. Es wird zum Generator. Es widersteht der Bewegung der Räder. Dieser Widerstand verlangsamt das Auto. Aber es erzeugt auch Strom. Dieser Strom fließt in den Akku.

Durch das Abbremsen lädt sich das Auto wieder auf.

Es klingt wie Magie. Es ist nur Physik. Die kinetische Rotationsenergie der Räder wird umgewandelt. Gelagert. Einsatzbereit. Wenn Sie bei niedrigen Geschwindigkeiten Leistung benötigen, greift der Elektromotor auf die Batterie zurück. Es treibt das Fahrzeug an. Oder es unterstützt den Benziner. Effizienzgewinne.

Vollhybride vs. Mildhybride

Nicht alle Hybriden nutzen dieses System auf die gleiche Weise.

Vollhybride können kurze Strecken rein elektrisch fahren. Durch das regenerative Bremsen bleibt die Batterie für diese Momente aufgeladen. Mildhybride setzen auf Start-Stopp-Technologie. Der Motor schaltet im Leerlauf ab. Regeneratives Bremsen hilft, die elektrische Last zu verwalten und beim Abbremsen Energie zurückzugewinnen.

Beide Typen profitieren. Beides spart Kraftstoff. Die Kerntechnologie bleibt dieselbe. Fangen Sie die Energie ein, die sonst verloren gehen würde.

KERS und Hochleistungsanwendungen

Regeneratives Bremsen ist nicht nur etwas für Lebensmitteleinkäufer. Die Wurzeln liegen im Motorsport.

Die Formel 1 führte 2009 das Kinetic Energy Recovery System (KERS) ein. Das Ziel war nicht nur Effizienz. Es waren Pferdestärken. Das System erfasst beim Bremsen kinetische Energie. Speichert es. Gibt es frei, um die Beschleunigung zu erhöhen. Einige Teams verwenden Elektromotoren. Andere verwenden Schwungräder. Das Prinzip ist identisch. Verschwende nicht, will nicht.

Der Unterschied ist die Ausgabe. Ein Toyota Prius nutzt die zurückgewonnene Energie zur Reichweitenverlängerung. Ein Ferrari springt damit aus einer Kurve.

Warum es wichtig ist

Die Kraftstoffeffizienz bei Hybridfahrzeugen beruht auf einer Kombination verschiedener Faktoren. Aerodynamik hilft. Gewichtsreduktion hilft. Aber regeneratives Bremsen ist einzigartig. Es verwandelt ein negatives Ereignis – das Bremsen – in ein positives – das Aufladen.

Sie müssen nicht anders fahren. Sie müssen Ihre Gewohnheiten nicht ändern. Das System funktioniert automatisch. Wenn Sie langsamer werden, gewinnt das Auto Energie zurück. Wenn Sie beschleunigen, wird diese Energie verbraucht.

Es ist ein geschlossener Kreislauf. Effizient. Schlau.

Wenn Sie das nächste Mal an einer Ampel anhalten, denken Sie daran, dass die Räder durchdrehen. Und dieses Spinnen wird gerettet.