Mercedes-Benz wird aktiv. Der deutsche Luxusautogigant versucht nicht nur im Elektroauto-Rennen ein Comeback zu feiern. Sie wollen es definieren. Der Vision EQXX-Prototyp beweist, dass Reichweitenangst bald der Vergangenheit angehört. Dies ist kein theoretisches Projekt. Das ist die Realität auf der Straße.
Die Laufleistung der dritten Haupttestfahrt betrug exakt 1000 km. Es hat nie aufgehört. Keine Ladepausen. Pure Effizienz. Ergebnis? Die Batterie zeigt an, dass noch mehr als 300 km Reichweite vorhanden sind. Das ist kein Tippfehler. Das ist eine enorme Fehlerquote.
Wie Mercedes eine Reichweite von 1.000 Kilometern erreichte
Die meisten Elektroautos haben unter realen Bedingungen Schwierigkeiten, 400 oder 500 Kilometer weit zu kommen. Mercedes hat das Drehbuch umgedreht. Vision EQXX strebt eine Reichweite von 1.000 Kilometern an. Dieser Test bestätigt, dass Ihre Ziele erreichbar sind.
Effizienz beruht auf drei wesentlichen Dingen. Aerodynamik. Batteriechemie. Optimierung des Antriebsstrangs.
Perfekte Aerodynamik
Das Auto sieht aus wie eine Träne auf Rädern. Es ist keine Frage des Stils. Das ist für die Physik. Der Luftwiderstandsbeiwert erreicht erstaunliche 0,17. Das ist übrigens niedriger als bei den meisten Supersportwagen. Weniger als viele Mainstream-Elektrofahrzeuge. Der Luftwiderstand beeinflusst die Reichweite. Der Vision EQXX schneidet durch.
Batterieeffizienz
Der Akku nutzt die Silizium-Anoden-Technologie. Dies ermöglicht eine höhere Energiedichte. Die Gesamtkapazität beträgt ca. 100 kWh. Wichtiger ist jedoch die verfügbare Kapazität. Mercedes optimiert jede Amperestunde. Auch das Wärmemanagement ist wichtig. Das thermische System verbraucht wenig Energie, um die Batterie zu kühlen. Es wird weniger Energie für die Kühlung aufgewendet, mehr Energie wird für den Antrieb aufgewendet.
Warum dies für die Zukunft von Elektrofahrzeugen wichtig ist
Ein Bereich ist mehr als nur eine Zahl. Es verändert das Verhalten. Autofahrer müssen sich keine Sorgen mehr um die Ladeinfrastruktur machen. Sie fahren längere Strecken. Dadurch wird die Belastung des Ladenetzes reduziert. Dies sorgt für Netzstabilität.
Mercedes hat sich als führender Anbieter für autonomes elektrisches Fahren etabliert. Vision EQXX ist ein Proof of Concept. Dies zeigt, dass das Reisen über weite Strecken genauso einfach ist wie mit einem Benzinauto. Ohne Tankstopps.
Vergleich mit Mainstream-Elektroautos
| Merkmale | Prototyp Vision EQXX | Typisches Langstrecken-Elektrofahrzeug |
|---|---|---|
| Zielbereich | 1000 km | 500-700 km |
| Widerstandskoeffizient | 0,17 | 0,22-0,25 |
| Batterietechnologie | Siliziumanode | Standard-Lithium-Ionen |
| Gewicht | Sehr niedrig | Durchschnittlich/Hoch |
Bei den meisten Elektroautos steht die Beschleunigung im Vordergrund. Oder Luxusfunktionen. Bei Mercedes dreht sich alles um Effizienz. Vision EQXX ist ein Forschungsprojekt. Allerdings setzt sich die Technologie langsam durch und künftige Produktionsmodelle werden wahrscheinlich diese Effizienzverbesserungen erfahren.
Wohin geht Mercedes als nächstes?
Die dritte Reise war keine Anomalie. Das ist eine Bestätigung. Mercedes hat die Technologie. Sie verfügen über technische Fähigkeiten. Jetzt müssen sie es skalieren.
Die Range-Angst ist real. Aber es verschwindet. Vision EQXX zeigt den Weg. 1000 km sind kein Traum. Dies ist ein Maßstab. Auch andere Hersteller müssen reagieren. Der Wettlauf um elektrische Effizienz eben

7,4 kWh/100 km: Effizienz-Benchmark in der Wüste
Die Zahlen sind erstaunlich. Er beträgt 7,4 kWh/100 km. Selbst unter perfekten Bedingungen fällt es den meisten Besitzern von Elektrofahrzeugen schwer, den Energieverbrauch auf langen Fahrten unter 12 kWh zu halten. Würden Sie so etwas in der Hitze des Nahen Ostens tun? Das ist ein ganz anderes Biest.
Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 1010 Kilometer. Schnitt von der Zersiedelung bis hin zu leeren Wüstenautobahnen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit blieb stabil bei 79,4 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h. Die Tagestemperatur kann bis auf 34 Grad steigen.
Dies ist nicht nur eine Probefahrt. Dabei handelt es sich um einen Stresstest des Wärmemanagements und der aerodynamischen Effizienz.
Reise von Riad nach Dubai
Der dritte Teil der Reise beginnt im Mercedes-Benz Center in Riad, Saudi-Arabien. Die Ziellinie wird im Mercedes Center in Dubai festgelegt. Die Gesamtzeit beträgt 14 Stunden und 42 Minuten.
Darin sind 1 Stunde und 57 Minuten Nachlaufzeit enthalten.
„7,4 kWh pro 100 Kilometer in der Wüste zu erreichen, ist eine beeindruckende Ingenieursleistung.“
Die Kombination der Betriebsbedingungen ist wichtig. Städtische Gebiete sind aufgrund des Stop-and-go-Verkehrs ineffizient. Allerdings können Sie in der offenen Wüste mit konstanter Geschwindigkeit fahren. Die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit beweist, dass das Batteriemanagementsystem nicht unter Hitzebelastung leidet.
Warum dieser Konsum wichtig ist
Bastler nennen oft die Reichweitenangst als ihr Haupthindernis. Diese Daten deuten darauf hin, dass das eigentliche Problem die Effizienz bei extremen Belastungen sein könnte.
Betrachten Sie die Alternativen. Für Tesla Model Y-Fahrer, die lange Strecken auf derselben Strecke zurücklegen, bewegen sich die Werte zwischen 13 und 15 kWh pro 100 Kilometer. Ein Peugeot e-208 oder ein Volkswagen ID.3 wären noch schlimmer, wenn man in der Wüste mit hohen Geschwindigkeiten weiterfahren würde.
Der Wert von 7,4 kWh übertrifft die üblichen Erwartungen. Dies stellt die Vorstellung in Frage, dass Elektroautos bei bestimmten Geschwindigkeiten und hohen Temperaturen von Natur aus weniger effizient sind als Autos mit Verbrennungsmotor.
Technische Implikationen
Der Schlüssel liegt in der Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Der Luftwiderstand ist proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit. Bei solchen Geschwindigkeiten steigt der Energieverbrauch oft exponentiell an.
Den Verbrauch sehr niedrig zu halten bedeutet:
1. Ausgezeichnetes aerodynamisches Design.
2. Hocheffiziente Kühlung des Antriebsstrangs.
3. Parasitäre Verluste durch Klimaanlagen sind minimal.
Bei einer Außentemperatur von 34 Grad Celsius muss die Klimaanlage Überstunden machen. Allerdings beträgt die noch ausgelieferte Batterie immer noch 7,4 kWh/100 km.
Es ist nicht nur Marketing. Dieser Datenpunkt zwingt uns dazu, die Art und Weise, wie wir die Leistung von Elektrofahrzeugen bewerten, neu zu bewerten. Wüsten dulden keine Ineffizienz. Es deckt mögliche Mängel im Wärme- und Energiemanagement auf.
Die Lücke zwischen theoretischer Reichweite und tatsächlichem Verbrauch schließt sich. Möglicherweise haben Sie bei Ihren Messungen einfach einen Fehler gemacht.
Die Reise geht weiter. Allerdings verändert allein dieser Teil die Grundlage der Möglichkeiten.

Der dritte Teil des Vision EQXX Endurance Run
Mercedes ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Nach den ersten beiden Marathons hat die Marke gerade ihren dritten Vision EQXX -Einzelladungstest über 1.000 km abgeschlossen. Dies ergänzt die wachsende Liste realer Leistungsdemonstrationen, die beweisen, dass dieses Konzeptauto mehr als nur eine Laborratte ist. Zu den ersten Fahrten gehörten lange Wanderungen von den Stuttgarter Vororten nach Cassis in Südfrankreich. Der Durchschnittsverbrauch betrug auf dieser Fahrt 8,7 kWh/100 Kilometer und auf der Autobahn 140 km/h. Es ist schnell und effizient. Die jüngste Runde setzt diesen Trend fort.
Kein dürrer Prototyp
Diese Zahlen sind beeindruckend, aber betrachten Sie den Vision EQXX nicht als einfache technische Übung. Es sieht nicht aus wie eine abgespeckte Schale, die speziell für die Windkanal-Aerodynamik entwickelt wurde. Er übernimmt strikt die Essenz einer Luxuslimousine. Die Körperlänge beträgt 4,975 Meter. Gewicht ohne Ladung 1755 kg. Dies ist ein angemessener Platzbedarf für ein Fahrzeug, das die Grenzen der elektrischen Reichweite überschreitet.
Die Hardware unterstützt Leistungsmetriken unter der Oberfläche. Die Batteriekapazität beträgt knapp 100 kWh. Arbeitet mit einer Hochspannung von 900 Volt. Diese Architektur ermöglicht schnellere Lademöglichkeiten und eine bessere Stromversorgung. Der Elektromotor erzeugt eine Leistung von 180 kW. Das entspricht etwa 245 PS. Es verfügt über genügend Drehmoment, um Massen effizient zu bewegen, ohne das Fahrerlebnis zu beeinträchtigen.
Bringt Technologie und Luxus in Einklang
EQXX beweist, dass Sie nicht auf Komfort verzichten müssen, um effizient zu sein. Die Plattform unterstützt alle modernen Geräte. Die aerodynamische Form geht nicht zu Lasten des Innenraums. Eine Balance zwischen Spitzentechnologie und echtem Luxus. Der Schlüssel dazu ist das Hochvoltsystem. Reduziert den Energieverlust während der Übertragung. Das Ergebnis ist eine größere Reichweite und gleichzeitig wird die gleiche Energiemenge gespeichert.
„Der Vision EQXX ist kein abgespecktes Experiment; er ist eine ausgereifte Luxuslimousine und sehr effizient.“
Diese dritte Reise bestätigte, dass der Vision EQXX ein strenger Prüfstand für zukünftige Modelle ist. Diese Technik ist mehr als nur Theorie. Es hat sich auf realen Straßen und bei realen Geschwindigkeiten bewährt. Beim vorherigen Lauf wurden durchschnittlich 8,7 kWh/100 km verbraucht, was die Messlatte hoch legte. Diese jüngste Reise hält den Druck aufrecht. Dies zeigt, dass eine sehr hohe Effizienz erreicht werden kann, ohne die Kernmerkmale von Mercedes zu beeinträchtigen.
Die Entwicklung von Elektroautos hat noch einen langen Weg vor sich. Doch die Lücke zwischen Konzept und Realität wird immer kleiner, da Autos mit einer einzigen Ladung mehr als 1.000 Kilometer zurücklegen können. Die Spezifikationen sind beeindruckend. Die Umsetzung ist noch besser.

EQXX: 1001 km Dauerlauf
Die Zahlen lügen nicht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei knapp 80 km/h. Mehr als 1000 km. Kein Anhalten. Kein Schwitzen. Einfach pure, nachhaltige Effizienz. Vision EQXX beweist, dass Elektroautos nicht mehr nur für den Lebensmitteltransport da sind. Sie sind auf das lange Spiel vorbereitet.
Mercedes hat diesen Prototyp nicht einfach über die Ziellinie gehumpelt. Die Reichweite betrug 1.010 Kilometer, was weniger als drei Viertel der gesamten Batteriekapazität verbrauchte. Das Auto startete die Morgenetappe mit voller Ladung für die Morgenfahrt. Als es die Ziellinie überquerte, zeigte das Armaturenbrett noch 309 km vor dem Ziel an. Es ist nicht einmal annähernd so. Das ist eine Aussage.
Wie haben sie es gemacht? Das ist keine Zauberei. Das ist Physik. Vor allem Aerodynamik. Der Luftwiderstandsbeiwert erreicht erstaunliche 0,17. Die meisten modernen Limousinen haben Schwierigkeiten, 0,25 zu durchbrechen. Dieses Ding schneidet wie ein Messer durch die Luft. Jede Kurve, jede Lücke, jede Oberfläche ist sorgfältig entworfen, um Turbulenzen zu reduzieren. Dadurch wird weniger Energie benötigt, um das Auto voranzutreiben.
Der Luftwiderstandsbeiwert des EQXX von 0,17 ist der Held dieser Geschichte.
Auch das Wärmemanagement ist wichtig. Die Rede ist vom Wüstenlauf. Die Temperaturen entladen die Batterie eines Elektroautos oft schneller als ein leckender Benzintank. EQXX ist jedoch mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Sorgt dafür, dass der Innenraum Ihres Autos komfortabel bleibt, ohne den Saft aus der Packung zu saugen. Bei der Maximierung der Reichweite ist ein effektives Wärmemanagement ebenso wichtig wie ein geringer Luftwiderstand.
Da war noch ein Trick im Ärmel. Auf dem Dach sind Sonnenkollektoren installiert. Sie haben das Auto nicht vollständig angetrieben. Aber sie verleihen ein wenig Power. Dieses Panel erzeugt 1,8 kWh Energie aus Sonnenlicht. Dies entspricht einer zusätzlichen Entfernung von etwa 24 Kilometern. klein? Ja. Sinnvoll? Absolut. Wenn Sie an Ihre Grenzen gehen, ist jede Kilowattstunde wichtig.
Warum dies für zukünftige Elektrofahrzeuge wichtig ist
Kritiker stellen immer die Frage, ob Elektroautos dem echten Straßenverkehr gewachsen sind. Die Antwort auf die Frage EQXX ist ein klares „Ja“. Nicht unter idealen Laborbedingungen. auf der tatsächlichen Straße. Mit echtem Verkehr. Und bei hohen Temperaturen.
Der Akku war nicht vollständig entladen. Die meisten Serienautos ignorieren den Sicherheitsabstand von 309 Kilometern. Dieser Prototyp zeigt, dass man mit dem richtigen Design sein Auto während der zweistündigen Ladezeit nicht verlassen muss. Sie können weiterfahren.
Das Schiebedach ist eine nette Geste. Es wird das Netz nicht ersetzen. Aber das ist ein Hinweis darauf, wohin die Branche geht. Umgebungsenergie nutzen. Abfall reduzieren. Jede Kleinigkeit hilft.
Mercedes hat das Konzept gezeigt. Die Technologie ist vorhanden. Die Effizienz ist da. Die Frage ist nicht, ob elektrische Langstreckenfahrten möglich sind. Dann wird es zum Standard. Der EQXX hat nicht nur einen Rekord aufgestellt. Es setzt Maßstäbe.





















