Honda entsorgt seinen Tresor. 19 Klassiker kommen in den Verkauf.

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Es ist das Ende einer Ära. Oder vielleicht nur der Anfang eines sauberen Verkaufs. Honda schließt sein Werk in Nelson in Neuseeland. Ein 46-jähriges Kapitel geht endlich zu Ende. Doch bevor sie die Tore verschließen und das Gebäude verkaufen, verraten sie den Fans ein Geheimnis.

Sie haben die Heritage Collection aufgebrochen. Neunzehn Klassiker. Auf dem Weg zur Auktion. Das Geld geht an wohltätige Zwecke. Sie kaufen das Auto, sie behalten den Goodwill. Kluges Spiel?

Der Standort Nelson begann mit dem Bau von British-Leyland-Sachen. Triumphe. Jaguare. Rover. Austins. Dann, im Jahr 1980, änderten sich die Dinge. Honda hat den Ort für sein eigenes Metall umgerüstet. Es war eine Wette auf die Zukunft, die sich zwei Jahrzehnte lang auszahlte.

Die Montage wurde 1998 eingestellt. Warum? Die Einfuhrzölle verschwanden. Die lokale Produktion wurde zum finanziellen Selbstmord. Der Standort überlebte als Vertriebszentrum. Jetzt sind es wieder nur noch Immobilien.

Aber was ist mit den dort gelagerten Autos?

Die Museumsstücke – der ursprüngliche NSX, die makellosen S2000, der heilige Gral Integra Type R – blieben erhalten. Sie gehen nirgendwo hin. Das sind die Blue Chips. Diejenigen, die die Marke definieren. Der Rest aber? Die etwas weniger seltenen, aber dennoch legendären? Die gehen. Trade Me ist der Hammer.

Es gibt Sterne. Das unbestrittene Highlight ist ein 2001er Honda Civic Type R EK9 aus Japan. Weiße Farbe. Recaro-Eimer immer noch in Rot. Der B16B-Motor unter der Haube. Es hat 154.001 Kilometer. Vorbesitzer haben einen Aftermarket-Auspuff eingebaut. Es ist fertig.

Moment, hast du 19 gesagt? Es gibt auch reine Rennstreckenautos. Zwei davon. Ein Civic von 2005 und ein Civic Type R von 2022. Dazu ein Honda Jazz RS mit Schaltgetriebe und Mugen-Mods. Enthusiasten sabbern.

Manche Menschen mögen unberührte Geschichte.

Schauen Sie sich den Accord LXi von 1995 an. Lokaler Aufbau. Burgunderfarbene Farbe. Siebentausendsechshundert Kilometer auf dem Tacho. Das ist für ein 13 Jahre altes Auto unglaublich wenig. Fünfgang-Schaltgetriebe. Eine Zeitkapsel.

Oder schauen Sie sich den violetten Accord von 1989 an. 33.001 km. Innen Leder. Schiebedach. Elektrische Fensterheber. Es fühlt sich wie neu an, weil es praktisch so ist. Und es gibt einen Traum für Kleinstwagen-Fans. Eine blaue Stadt von 1988. Ja, neu lackiert, aber nur 24.010 Kilometer. Winzig. Effizient. Schnell genug für den Stadtverkehr.

Knappheit spielt mit einem Aerodeck von 1987 eine Rolle. Es ist ein dreitüriger Kombi, der aussieht wie ein Kombi, der den Weg zum Einkaufszentrum verloren hat. Das Shooting-Brake-Styling war schon vorher cool. Dann der lokale Civic GTi von 1987.

Aber der wahre Schocker steht ganz unten auf der Liste.

Ein Civic der fünften Generation von 1992. Fließheck. Lokal hergestellt. Seit jeher Alleinbesitzer. Der Tachostand beträgt 418.656 km. Das ist mehr als die Entfernung zum Mond. Es verfügt über einen kleinen 1,3-Liter-Motor. Bewegt sich immer noch. Honda behielt dieses Auto als Beweis in der Sammlung. Nicht, dass sie Spaßautos bauen, sondern dass sie sie bauen, um zu überleben.

Also welches nimmst du?

Das makellose Museumsstück ist fest verschlossen. Aber diese neunzehn Autos gehören Ihnen, wenn der Zuschlag den Zuschlag erhält. Die Auktion endet bald. Die Einrichtung wird geschlossen. Die Autos finden neue Garagen.

Wird irgendjemand den Civic mit hoher Kilometerleistung noch weitere hunderttausend Meilen zusammenhalten? Wahrscheinlich.

Sie verkaufen die Vergangenheit, um für die Gegenwart zu bezahlen. Bei Oldtimern ging es schon immer um den Erhalt, aber das hier fühlt sich an, als würde man es mit einem Lächeln entsorgen. Gute Autos. Hoffentlich niedrige Preise. Außer der Einlösung des Schecks sind keine weiteren Bedingungen geknüpft.

Geh und schau. Solange sie noch da sind.