Heute ist der letzte VW Käfer vom Band gelaufen.
81 Jahre.
Das ist eine lange Zeit, überall zu sein und alles zu tun. Es begann als billiges Auto für deutsche Arbeiter, wurde dann zu einer amerikanischen Obsession und brachte schließlich halb Lateinamerika auf zwei Räder. Jetzt? Es ist ein Sammlerstück. Die Leute zahlen gutes Geld, um einen zu besitzen. Es ist dorthin gegangen, wo nur wenige Autos hingefahren sind. Es eroberte Schmutz, Schlamm, Schnee und sogar die gefrorenen Wüsten der Antarktis, wo es Wissenschaftler herumschleppte. Es trug Millionen durch den Smog von Mexiko-Stadt.
Hier erfahren Sie, wie das passiert ist.
Eine einfache Maschine für schwere Zeiten
Ferdinand Porsche wusste, wie man schnelle Autos baut. Das haben die 16-Zylinder-Auto-Union-Rennwagen bewiesen. Doch schon früh hatte er eine andere Idee. Er wollte eine einfache Maschine. Erschwinglich für einen Fabrikarbeiter. Damals radikal, heute offensichtlich langweilig, wo alle davon ausgehen, dass Autos teuer sind.
Adolf Hitler gefiel die Idee. Er gab Porsche das Budget, um dies zu verwirklichen.
Der Auftrag war streng. Ein 650 Kilogramm schwerer Viersitzer. Ein-Liter-Motor. Ungefähr 26 PS. Höchstgeschwindigkeit von 62 Meilen pro Stunde. Und luftgekühlt, damit es im winterlichen Deutschland nicht friert. Die Prototypen sahen aus wie das Auto, das Sie heute kennen.
Typ 60: Der Staat baut sein eigenes auf
Die Beamten wollten den Bau an bestehende Hersteller auslagern. Das haben sie nicht getan.
1938 baute Porsche den ersten Prototypen, den Typ 60. Er sah fast identisch mit dem Serienmodell aus. Eine staatliche Fabrik würde die Montage übernehmen.
Kriegschassis, Friedenszeit-Seele
Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden nur 210 Käfer von Hand gebaut.
Das Porsche-Designteam machte sich sofort an die Arbeit. Sie hoben die Sperre auf. Allradantrieb hinzugefügt. Habe einen stärkeren Motor eingebaut. Aus demselben Fahrgestell gingen der Kübelwagen und der schwimmende Schwimmwagen hervor.
Deutschlands Antwort auf den Jeep? In Deutschland gebaut, in Europa gekämpft, in Nordafrika herumgestolpert.
Die französische Verweigerung
Dieser Teil macht Spaß.
Im Juli 1940 besetzten deutsche Offiziere eine Fabrik in Frankreich. Am Fließband von Citroën herrschte Stille. Dort warteten frühe Prototypen des 2CV.
Die Deutschen verlangten drei Autos. Er versprach, dass Hitler der Einzige sein würde, der sie sehen würde. Versprochen, dass kein Wettbewerber davon erfahren würde. Dann machten sie ein Angebot. Tauschen Sie das Design gegen ihr „Volksauto“ ein.
Sie haben es in den Dokumenten nie erwähnt. Sie boten jedoch an, Ferdinand Porsche nach Paris zu schicken, um den Motor zu erklären.
Citroën war nicht interessiert.
Die Deutschen kehrten noch fünf weitere Male mit demselben Spielstand zurück. Jedes Mal sagten die Franzosen nein.
Beim letzten Besuch brachten die Deutschen einen echten Käfer in den Ausstellungsraum. Das Citroën-Management beobachtete, wie der Motor das Auto mit einer Plane abdeckte. Sie befahlen ihren Mitarbeitern, wegzuschauen. Ignoriert das kultigste Auto des 20. Jahrhunderts.
Warum sollte man sich die Mühe machen, etwas zu bauen, das man nicht respektiert?
Citroën nutzte die Titelgeschichte, um den 2CV während der Besatzung im Geheimen völlig neu zu gestalten.
Die Deutschen zogen ab. Die Käfer blieben fern. Und Citroën widmete sich wieder der Herstellung von Autos, die die Deutschen nicht wollten.
Hier sind wir also. In der Fabrik in Mexiko herrscht nun Stille. Die Maschine ist fertig.























