Aston Martin baut einen Panzer für Call of Duty

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Aston Martin hat einen Lastwagen gebaut. Nicht für unterwegs, nicht für dich, sondern für die digitalen Kriegsschauplätze von Call of Duty. Sie nannten es den Dreadnought. Es klingt schwer, und wenn man sich die technischen Daten ansieht, ist es das wahrscheinlich auch.

Dies ist kein Mild-Hybrid-Crossover. Nein, sie haben ihm einen V-12 gegeben. Ein vollwertiger, schreiender, analoger V-12-Allradantrieb. Warum? Weil es ein Spiel ist. Denn wir schreiben das Jahr 2026 und wir müssen wissen, dass Luxus-SUVs immer noch wütend aussehen können.

Aston Martin besitzt bereits James Bond. Jetzt versuchen sie, auch die Schützen von Activision für sich zu beanspruchen. Infinity Ward hat dieses Ding entworfen, aber es trägt das geflügelte Abzeichen ohne zu zögern. Es existiert nur im kommenden Call of Duty: Modern Warfare 4. Die reale Welt bekommt nichts mit, es sei denn, man zählt eine Glasfaserhülle mit, die auf einer Tagung sitzt.

Gebaut, um Dinge kaputt zu machen

Die Designsprache hier ist „wütende Kohlefaser“.

Klare Linien. Scharfe Winkel. Nichts ist glatt, was sich für ein Fahrzeug, das Artilleriebeschuss überstehen soll, absichtlich anfühlt. Die Frontpartie sieht aus, als würde sie versuchen, ein Loch in eine Betonwand zu schlagen. Diese Scheinwerfer sind keine Linsen, sondern drei LED-Streifen, die wie eine Treppe gestapelt und tief in den Kotflügelverbreiterungen vergraben sind. Ein rechteckiger Kühlergrill enthält zwei quadratische Scheinwerfer, die direkt über einem silbernen Unterfahrschutz sitzen, auf dem steht: „Ich fahre über Dinge, die andere Autos meiden.“

Räder? Riesig. Trapezförmige Bögen halten Stollenreifen, die aussehen, als wären sie bereit für Schlamm oder Minen. Die Spur ist breit, der Stand ist niedrig, aber souverän. Oben auf dem Dach sorgen zwei zusätzliche LED-Leisten für Licht. Tiefergelegt, keine Stoßstange. Die Reifen sind freiliegend, um den Böschungswinkel zu maximieren, sodass Sie von einem Hügel herunterklettern können, ohne Ihren Lack zu beschädigen. Oder was davon übrig ist.

Supercar-Leistung, aber mit Panzerung. Adaptive Kampfintelligenz. Es klingt nach Marketing, bis man erkennt, dass dieses Auto auf Spielphysik und nicht auf Thermodynamik basiert.

Taktische Innenausstattung, goldene Akzente

Treten Sie ein und es fühlt sich klein an. Das ist der Kompromiss dafür, wie ein Panzer auszusehen. Doch bei den Details kann Aston Martin nicht anders. Militärgrünes Leder umhüllt das Armaturenbrett, die Sitze und das Lenkrad. Es riecht nach Tarnung und Geld.

Dann trifft dich das Gold. Das Abzeichen ist Gold. Die Nähte sind goldfarben. Sogar der Schalthebel und die Zierteile glänzen in diesem Metallic-Finish. Es ist ein seltsamer Kontrast. Sie sitzen in einer Kriegsmaschine, aber Ihre Hand ruht auf 18-Karat-Luxus. Hinter einem achteckigen Lenkrad sitzen runde Zifferblätter, flankiert von einer dünnen Einfassung aus Bildschirmen, die sich über das Armaturenbrett erstreckt. Funktional. Kalt. Teuer.

Das Heck des Fahrzeugs ist wohl lauter als die Vorderseite. Ein Entenschwanzspoiler schneidet in den Himmel. Die Heckscheibe ist verschwunden und wurde durch Lamellenlamellen ersetzt, die im Motormodus wahrscheinlich nicht einmal Wärme ablassen, sondern so aussehen, als könnten sie Feuer ausstoßen. Acht LED-Armaturen bilden die Rücklichter – eine direkte Anspielung auf den Vulcan oder den Valiant. Über den vier Auspuffrohren ragen zwei Abschlepphaken heraus, die unterhalb der Stoßstange austreten. Das heißt, wenn Sie dort eine Stoßstange finden.

Nur für das Spiel

Hier ist der Haken. Das kann man nicht kaufen. Sie können es nicht leasen. Aston Martin hat keine Produktionspläne für den Dreadnought.

Es lebt vom Code. Insbesondere in den DMZ- und Warzone-Modi von Modern Warfare 4. Die Spieler werden es an wichtigen Punkten entdecken, in das Biest mit V-12-Antrieb einsteigen und hoffen, dass es nicht in die Luft fliegt.

Das Spiel erscheint am 23. Oktober 2302 – Moment, nein. 23. Oktober 2026. Das ist noch eine ganze Weile hin.

Es erscheint für die Xbox Series X|S. PlayStation 5. PC. Sogar der Nintendo Switch 2. Ein V-12-SUV, der auf einem Hybrid-Handheld-Gerät läuft, fühlt sich absurd an. Aber das ist das Schöne an digitalen Autos. Das Gewicht spielt keine Rolle. Die Emissionen spielen keine Rolle. Nur die pixelgenaue Aggression zählt.

Beim Fanatics Fest in New York wird es ein Modell in Originalgröße geben, aber das ist nur eine Requisite. Eine Muschel.

Wir warten ein paar Jahre, um zu sehen, ob jemand anderes einen gepanzerten SUV möchte oder ob wir alle nur so tun, als ob uns das interessiert. Vielleicht hält die digitale Rüstung sowieso besser als das Original.