Notfall-Troving des Tesla-Autopiloten verhindert Massenkarambolage in den Niederlanden

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Das Video verbreitet sich schnell. Hans Noordsij, Mitglied eines niederländischen Tesla-Clubs, hat Filmmaterial geteilt, das genau zeigt, warum diese Technologie wichtig ist. Es ist nicht nur eine Panne oder ein Hype-Trailer. Es handelt sich um eine Echtzeit-Notbremsung in Aktion.

Ein Tesla Model S, gefahren von Frank van Hoesel, trat nur zwei Sekunden vor einem schweren Zusammenstoß auf die Bremse. Die Szene spielt sich auf einer niederländischen Autobahn ab. Das Auto fuhr mit 110 km/h. Dann erkannte das System eine Bedrohung, die der Fahrer nicht gesehen hatte. Das Fahrzeug wurde langsamer. Der Absturz ist trotzdem passiert. Aber nicht zum Tesla.

So funktioniert die Sensorfusion

Das von einer Armaturenbrettkamera in van Hoesels Auto aufgenommene Filmmaterial bietet einen klaren Einblick in die Technik. Das Auto war mit seiner Frau und seinen Kindern auf dem Weg von Lüttich zurück in die Niederlande. Sie hörten Musik. Dann blieb das Auto stehen.

„Wir waren auf dem Rückweg von Lüttich, um mit meiner Frau und meinen Kindern in die Niederlande zurückzukehren.“ Wir hörten Musik und das Auto blieb von selbst stehen. »
— Frank van Hoesel, Fahrer

Das war kein Glück. Es war das neueste Autopilot-Update, das seine Aufgabe erfüllte. Das System nutzt ein Radar im Frontgrill. Es scannt das direkt vorausfahrende Fahrzeug. Aber es sieht auch durch dieses Fahrzeug hindurch. Es sieht, was sich vor dem Auto befindet, das das Feld anführt.

Im Video ist ein schwarzer SUV zu sehen, der stark bremst. Es ist durch die Windschutzscheibe eines roten Autos vor dem Tesla sichtbar. Das rote Auto folgt zu dicht. Der Sicherheitsabstand wird nicht eingehalten. Es trifft den schwarzen SUV auf der rechten Heckseite.

Der Aufprall drückt den SUV in die Leitplanke. Das Fahrzeug überschlägt sich. Zwei volle Überschläge. Keine Todesopfer. Keine ernsthaften Verletzungen.

Warum dieser Tesla den Absturz vermieden hat

Van Hoesel gibt zu, dass er den Unfall nicht kommen sah.

«Mein Auto war schneller als ich. Wir haben den Unfall nicht gesehen, aber der Tesla hat ihn für uns gesehen. »

Diese Aussage fasst das Wertversprechen des teilautonomen Fahrens zusammen. Der Fahrer ist immer noch auf dem Laufenden. Doch die Maschine verfügt über Sensoren, die tote Winkel abdecken und schneller reagieren als menschliche Reflexe.

Dieser Vorfall ereignete sich nach einem kürzlich durchgeführten Systemupdate. Das Radar verfolgt nun das vorausfahrende und das vor diesem Fahrzeug fahrende Fahrzeug. Es entsteht eine mehrschichtige Ansicht des Verkehrsflusses. Als der schwarze SUV auf die Bremse trat, berechnete der Computer des Tesla das Risiko. Es leitete eine Notbremsung ein, bevor der Tesla überhaupt freie Sicht auf den Kollisionspunkt hatte.

Das Sicherheitsargument

Diese Geschichte verändert das Gespräch. Autopilot wurde heftig kritisiert. Ein tödlicher Unfall mit einem Tesla Model S hatte den Ruf des Systems geschädigt. Die Leute fragten sich, ob die Technologie für die Hauptsendezeit auf Autobahnen bereit sei.

Van Hoesel sagt, dieses Ereignis bestätige seine Entscheidung, das Auto zu kaufen.

„Der Grund, warum ich dieses Auto gekauft habe, ist genau die Sicherheit. »

Er war überzeugt. Das Auto verhinderte einen Kettenunfall. Das rote Auto hielt nicht rechtzeitig an. Der schwarze SUV wurde weggeworfen. Der Tesla? Es wurde einfach langsamer und fuhr davon.

Das Filmmaterial dient als klare Erinnerung daran, was diese Sensoren leisten können. Sie sehen weiter. Sie reagieren schneller. Sie lassen sich nicht durch Musik oder Straßenmüdigkeit ablenken.

Es löst nicht jedes Problem. Das musst du noch