Die Abarth-Falle

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Das Gespräch mit Carlo Dore änderte meine Meinung.
Er besitzt einen 2018er Abarth 124 Spyder mit Automatikgetriebe. Schon nach wenigen Minuten spürte ich, wie sich in meinem Magen ein kalter Grüb bildete.
Ich bin froh, dass ich meinen Mazda MX-5 verkauft habe.

Carlo kennt die Krankheit.
Sowohl der Abarth als auch der verwandte Mazda weisen einen spezifischen, ärgerlichen Fehler auf.
Kugelbuchsen in den Hinterradnaben versagen. Eine Buchse pro Nabenecke. Eigentlich hat jede Nabe mehrere Buchsen, aber es müssen nicht viele sein, um in Schwierigkeiten zu geraten. Wenn einer stirbt, ist die ganze Nabe ruiniert.
Untauglich. Erledigt.

Normalerweise erkennt es der TÜV, wenn Sie das Klopfen noch nicht gehört haben.
Dieses hohle Klack-Klack auf schlechten Straßen.
Wenn es passiert, gibt es jedoch keine einfache Lösung.
Ersatz-OEM-Buchsen lösen sich nicht. Man kann den Gummi nicht einfach austauschen. Sie müssen die gesamte Nabenbaugruppe kaufen.
Teuer. Schwerfällig.

Ein Fehler zerstört die gesamte Einheit. Kein Mittelweg.

Dadurch macht die Wahl weniger Spaß.
Warum den Mazda kaufen, wenn man den Abarth haben kann?
Nun ja, man kauft den Abarth für das Abzeichen. Sie kaufen es mit diesem Wissen.
Der Mechaniker lacht, als Sie die Büsche erwähnen.
Denn dorthin fließt das Geld.
Nicht zu Reifen. Nicht ölen.
Auf eine neue Nabe, weil ein kleiner Ring gerissen ist.
Wer wusste